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Fixkostenzuschuss Phase II

 

 

Um besonders betroffenen Unternehmen zu helfen und mehr Liquidität zu geben, startet im September 2020 nun die zweite Phase des Fixkostenzuschusses. Die entsprechende Richtlinie ist nun finalisiert.

 

 

Fixkosten breiter gefasst

 

In der zweiten Phase können Anträge für bis zu maximal sechs Betrachtungszeiträume, die zeitlich zusammenhängen müssen, gestellt werden.

 

Die Fixkosten können nun bereits ab 30% Umsatzrückgang, mindestens
€ 500 beantragt
werden. Das prozentuelle Ausmaß, in dem für die in den Betrachtungszeiträumen angefallenen Fixkosten ein FKZ II gewährt wird, entspricht dem Prozentsatz des gesamten Umsatzausfalls. Bei 100 Prozent Umsatzausfall können die Fixkosten daher auch zu 100 Prozent ersetzt werden.

 

Zusätzlich zur Phase I können Leasingraten, AfA und endgültig frustrierte Aufwendungen - etwa bereits getätigte Vorleistungen von Reiseveranstaltern für stornierte Reisen - abgerechnet werden.

 

AfA und Leasingraten können auch rückwirkend für den Betrachtungszeitraum für den Fixkostenzuschuss I angesetzt werden.

 

 

Pauschalierungsmöglichkeit

 

Neu ist auch eine Pauschalierungsmöglichkeit. Demnach können Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung im letztveranlagten Jahr weniger als
€ 100.000 Umsatz
hatten und die überwiegende Einnahmequelle des Unternehmens darstellen, pauschal 30 Prozent des Umsatzausfalls als Fixkosten ansetzen.

 

Da der Fixkostenzuschuss der Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen iZm der Ausbreitung von COVID 19 dient, darf diese Liquiditätshilfe nicht für die Zahlung von Boni an Vorstände oder Geschäftsführer verwendet werden.

 

Die Richtlinien für den Fixkostenzuschuss gelten vorbehaltlich der noch ausständigen Genehmigung der EU-Kommission.

 

 

Auszahlung

 

Der Antrag zum FKZ II ist bis 31.08.2021 zu stellen.

 

Die Auszahlung einer ersten Tranche beträgt 50% des voraussichtlichen FKZ II und kann ab 16.09.2020 beantragt werden. Die zweite Tranche (= Restzahlung) kann ab 16.12.2020 beantragt werden.

 

Diese Information bietet aktuelle Hinweise, für deren Inhalt trotz gewissenhafter Erstellung, schon wegen der Kürze der Darstellung, keine Haftung übernommen werden kann. Bezüglich der Anwendbarkeit auf spezifische Einzelfälle sollte in jedem Fall fachkundiger Rat von unseren Sachbearbeitern eingeholt werden.

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