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Datenschutz - wo stehen wir 9 Monate nach Inkrafttreten der DSGVO

 

Mehr als 9 Monate nach Inkrafttreten der DSGVO ist es an der Zeit eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Äußerst fahrlässig ist es, wenn man bis zum heutigen Zeitpunkt noch gar keine DSGVO Dokumentation erstellt hat. Unternehmer sollten jedenfalls in der Lage sein, der Datenschutzbehörde bei Aufforderung dazu, eine geeignete Dokumentation (insbesondere das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten) vorzulegen. Darüber hinaus sollte man nachweisen können, dass man sich mit dem Thema Datenschutz beschäftigt hat. Wer nicht in der Lage ist, eine Datenschutz-Dokumentation vorlegen zu können, riskiert eine sofortige Strafe nach Art. 83 DSGVO.

Aus Deutschland ist ein Fall bekannt, bei dem ein kleines Unternehmen aufgrund des Nichtvorliegens eines Vertrages über die Auftragsverarbeitung bestraft wurde. Im gegenständlichen Fall hatte das abgestrafte Unternehmen keine Vereinbarung mit einem beauftragten Dienstleister, der Kundendaten verarbeitete, abgeschlossen. Obwohl das Unternehmen beim beauftragten Dienstleister mehrmals einen solchen Vertrag anforderte, wurde es abgestraft. Es ist Aufgabe des verantwortlichen Unternehmens einen solchen Vertrag vorzubereiten und dem Auftragsverarbeiter zur Unterschrift zu schicken.

 

Diese Information bietet aktuelle Hinweise, für deren Inhalt trotz gewissenhafter Erstellung, schon wegen der Kürze der Darstellung, keine Haftung übernommen werden kann. Bezüglich der Anwendbarkeit auf spezifische Einzelfälle sollte in jedem Fall fachkundiger Rat von unseren Sachbearbeitern eingeholt werden.

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